WICHTENDAHL GALERIE

 

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 ART.FAIR 21

29.10. - 1.11.2009 EXPO XXI, Köln
Gladbacher Wall 5, 50670 Köln-Innenstadt

Stand B9

NICOLE AHLAND I Fotoarbeiten
ANGELA GLAJCAR I Papierskulptur
ANNETTE SCHRÖTER
I Papierschnitt
ALEXANDRA DEUTSCH I Papierobjekt

 

Wichtendahl Galerie präsentiert auf der ART.FAIR 21

NICOLE AHLAND fotografiert Räume: Diese erscheinen häufig verschleiert, sind mal ins Dunkel gerückt oder vom Licht hell überstrahlt. In ihrem blassen Kolorit wirken die Fotografien zart und durchscheinend. Sie vermitteln eine Atmosphäre, die den Betrachter anrührt, anzieht und verzaubert. Mit den klassischen Mitteln der Fotografie, Transparenzen, Überlagerungen und Unschärfen, schafft Nicole Ahland Bilder voll sinnlicher Energie und großer Stille.

Nicole Ahland (* 1970) lebt und arbeitet in Mainz und Wiesbaden. Zur Zeit befindet sie sich zu einem Stipendienaufenthalt im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Dort entstandene Arbeiten wie „lighning space“ werden auf der ART.FAIR erstmals gezeigt.

ANGELA GLAJCARs Papierskulpturen schweben meist frei im Raum. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Es sind Kuben aus senkrecht nebeneinander hängenden weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

Angela Glajcar (*1970) lebt und arbeitet in Nieder-Olm. Am 21. August 2009 wird die Präsentation ihrer 10 m langen Papierinstallation AD LUCEM in der Kunst-Station Sankt Peter in Köln eröffnet.

Nach ihrer Einzelausstellung im Museum der bildenden Künste werden auch in diesem Jahr auf der ART.FAIR neue paper cuts von ANNETTE SCHRÖTER präsentiert: Großformatige Papierschnitte sowie Bildkästen mit fragilen Gespinsten aus Papier. Sie zeigen Motive aus der Pflanzenwelt, verlassene Architekturen, Denkmäler oder Frauenbildnisse. Die radikale Reduzierung auf Lineaturen sowie nur eine Papierfarbe führt zu einer sehr klaren Bildsprache, die ihre Vielschichtigkeit erst bei sorgfältiger Betrachtung offenbart. Annette Schröter thematisiert die Ambivalenz der Bilder, ihre trügerische Schönheit. Erinnerungsbilder der Kindheit oder scheinbar romantische Idyllen bergen Spuren von Vandalismus oder Graffiti.

Annette Schröter (* 1956) lebt und arbeitet in Leipzig. Sie ist Professorin für Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Formen und Farbigkeit der Objekte von ALEXANDRA DEUTSCH entstammen einer organischen Welt, erinnern an Pflanzen, Meerestiere, Fossilien. Und doch sind sie abstrakt, sprechen eine eigene Formensprache. Ihre Oberflächen sind durch Lamellen oder Faltungen strukturiert. Tentakeln und Linien dehnen sich in den Raum aus. Der Kontrast von geschlossenen und offenen Formen, Volumen und Leere, Hell und Dunkel ist charakteristisch für die Arbeiten von Alexandra Deutsch.

Alexandra Deutsch (*1968) lebt und arbeitet in Wiesbaden.