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art KARLSRUHE 2008

28. Februar - 2. März 2008

Stand H3 I K15

One-Artist-Show:
ANGELA GLAJCAR
IPapierskulptur I sculptures of paper

ALEXANDRA DEUTSCH I Papierobjekt I objects of paper
ROSA M HESSLING I Malerei I paintings
WINNI SCHAAK I Skulptur I sculptures
ANNETTE SCHRÖTER I Papierschnitt I cut out
RHEINHARD WÖLLMER I Papierobjekt I objects of paper

 


 

Angela Glajcars Papierskulpturen schweben meist frei im Raum. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus senkrecht nebeneinander hängenden weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

Angela Glajcar (*1970) lebt und arbeitet in Nieder-Olm. 2006 erhielt sie den ZVAB-Phönix - Kunstpreis für Nachwuchskünstler.

Formen und Farbigkeit der Objekte von Alexandra Deutsch entstammen einer organischen Welt, erinnern an Pflanzen, Meerestiere, Fossilien. Und doch sind sie abstrakt, sprechen eine eigene Formensprache. Ihre Oberflächen sind durch Lamellen oder Faltungen strukturiert. Tentakeln und Linien dehnen sich in den Raum aus. Der Kontrast von geschlossenen und offenen Formen, Volumen und Leere, Hell und Dunkel ist charakteristisch für die Arbeiten von Alexandra Deutsch.

Alexandra Deutsch (*1968) lebt und arbeitet in Wiesbaden.

Auf den ersten Blick erscheinen Rosa M Hesslings Gemälde monochrom:. Unter dem Einfluss von Bewegung und Licht jedoch zeigen sie ein weit größeres Farbenspektrum. Mit der Bewegung der Betrachtenden im Raum, mit der Änderung ihres Blickwinkels verändert sich ihre Farbwahrnehmung: Aus Blau wird Grün, aus Rot wird Gold. Die Farben changieren oder verschwinden. Lichtstimmungen werden in den Werken verstärkt. Die Arbeiten beginnen von innen heraus zu strahlen, entsenden ein gleißendes Licht.

Rosa M Hessling (*1954) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Christian Megert und Prof. Nam June Paik studiert. Sie lebt und arbeitet in Köln.

Gerade Kanten, spannungsvolle Bögen, gewölbte und ebene Flächen kennzeichnen Winni Schaaks minimalistische Körper. Die ursprünglich klaren kubischen Formen erhalten durch die Biegungen, Drehungen und Durchbrechungen eine enorme Komplexität. Jede Fassung überrascht den Betrachter mit unerwarteten Ansichten. Horizontale und vertikale Geraden tauchen nicht auf, statt dessen sind die Linien und Flächen aus dem rechten Winkel gekippt. Winni Schaak spielt mit der Perspektive, lässt seine räumlichen Körper als Fläche erscheinen.

Winni Schaak (*1957) lebt und arbeitet in Hamburg.

Annette Schröter ist bekannt für ihre farbintensive Malerei, wie auch für ihre großformatigen Papierschnitte. In ihnen reflektiert sie die Presse- und Werbewelt sowie neuzeitliche (Stadt-)Landschaften. Sie thematisiert die Ambivalenz der Bilder, ihre trügerische Schönheit. Scheinbar romantische Idyllen bergen Abbilder zeitgenössischer Technik. Ornamentale Verzierungen erweisen sich als Markenlogos.

Annette Schröter (* 1956) lebt und arbeitet in Leipzig. Sie ist Professorin für Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Reinhard Wöllmers Objekte aus durchgefäbten Papierpulp zeichnen sich durch geometrische Exaktheit und reine Farben aus. Monochrome Kreise und Quadrate bewohnen die Wand. Es sind Hohlkörper mit einer dem Papier eigenen samtenen Oberfläche. Dem gegenüber steht die klare geometriebezogene Form und Gliederung, die ihre Nähe zum Konstruktiven betont. In die Oberfläche sind Löcher geschnitten, durch die neue Blenden mit weiteren Löchern oder auch die Wand sichtbar wird.

Reinhard Wöllmer (*1957) lebt und arbeitet in Nürnberg.