WICHTENDAHL GALERIE

 

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art KARLSRUHE 2009

5.- 8. März 2009

Stand Halle 3 / Stand K15

One-Artist-Show
ANNETTE SCHRÖTER I Papierschnitt I cut out

NICOLE AHLAND I Fotoarbeiten I photo
ALEXANDRA DEUTSCH I Papierobjekt I objects of paper
ANGELA GLAJCAR IPapierskulptur I sculptures of paper
ROSA M HESSLING I Malerei I paintings
WINNI SCHAAK I Skulptur I sculptures

Wichtendahl Galerie präsentiert auf der art Karlsruhe 2009 in Halle3, Stand 15:

ANNETTE SCHRÖTER ist bekannt für ihre farbintensive Malerei, wie auch für ihre paper cuts: Großformatige Papierschnitte sowie Bildkästen mit fragilen Gespinsten aus Papier. Sie zeigen Motive aus der Pflanzenwelt, verlassene Architekturen, Denkmäler oder Frauenbildnisse. Die radikale Reduzierung auf Lineaturen sowie nur eine Papierfarbe führt zu einer sehr klaren Bildsprache, die ihre Vielschichtigkeit erst bei sorgfältiger Betrachtung offenbart. Annette Schröter thematisiert die Ambivalenz der Bilder, ihre trügerische Schönheit. Erinnerungsbilder der Kindheit oder scheinbar romantische Idyllen bergen Spuren von Vandalismus oder Graffiti.

Annette Schröter (* 1956) lebt und arbeitet in Leipzig. Sie ist Professorin für Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

NICOLE AHLAND fotografiert Räume: Diese erscheinen häufig verschleiert, sind mal ins Dunkel gerückt oder vom Licht hell überstrahlt. In ihrem blassen Kolorit wirken die Fotografien zart und durchscheinend. Sie vermitteln eine Atmosphäre, die den Betrachter anrührt, anzieht und verzaubert. Mit den klassischen Mitteln der Fotografie, Transparenzen, Überlagerungen und Unschärfen, schafft Nicole Ahland Bilder voll sinnlicher Energie und großer Stille.

Nicole Ahland (* 1970) lebt und arbeitet in Mainz und Wiesbaden.

Formen und Farbigkeit der Objekte von ALEXANDRA DEUTSCH entstammen einer organischen Welt, erinnern an Pflanzen, Meerestiere, Fossilien. Und doch sind sie abstrakt, sprechen eine eigene Formensprache. Ihre Oberflächen sind durch Lamellen oder Faltungen strukturiert. Tentakeln und Linien dehnen sich in den Raum aus. Der Kontrast von geschlossenen und offenen Formen, Volumen und Leere, Hell und Dunkel ist charakteristisch für die Arbeiten von Alexandra Deutsch.

Alexandra Deutsch (*1968) lebt und arbeitet in Wiesbaden.

ANGELA GLAJCARS Papierskulpturen schweben meist frei im Raum. Sie wirken vom Material her leicht und zart, zeigen aber eine starke skulpturale Präsenz. Terforation nennt Angela Glajcar die Kuben aus senkrecht nebeneinander hängenden weißen Papieren. Ihre streng geometrische Form wird aufgebrochen durch gerissene Kanten oder verschieden große Öffnungen. Durch die Staffelung der Papiere entstehen Hohlräume von einer enormen räumlichen Tiefe. Licht und Schatten machen diese lebendig. Assoziationen an gezackte Grate und das Innere tiefer Höhlen, an Gletscher- oder Felsformationen werden wach. Der Betrachter taucht ein in faszinierende Räume von vollkommener Harmonie und Ruhe.

Angela Glajcar (*1970) lebt und arbeitet in Nieder-Olm.

Auf den ersten Blick erscheinen ROSA M HESSLINGs Gemälde monochrom:. Unter dem Einfluss von Bewegung und Licht jedoch zeigen sie ein weit größeres Farbenspektrum. Mit der Bewegung der Betrachtenden im Raum, mit der Änderung ihres Blickwinkels verändert sich ihre Farbwahrnehmung: Aus Blau wird Grün, aus Rot wird Gold. Die Farben changieren oder verschwinden. Lichtstimmungen werden in den Werken verstärkt. Die Arbeiten beginnen von innen heraus zu strahlen, entsenden ein gleißendes Licht.

Rosa M Hessling (*1954) hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Christian Megert und Prof. Nam June Paik studiert. Sie lebt und arbeitet in Köln.

Gerade Kanten, spannungsvolle Bögen, gewölbte und ebene Flächen kennzeichnen WINNI SCHAAKs minimalistische Körper. Die ursprünglich klaren kubischen Formen erhalten durch die Biegungen, Drehungen und Durchbrechungen eine enorme Komplexität. Jede Fassung überrascht den Betrachter mit unerwarteten Ansichten. Horizontale und vertikale Geraden tauchen nicht auf, statt dessen sind die Linien und Flächen aus dem rechten Winkel gekippt. Winni Schaak spielt mit der Perspektive, lässt seine räumlichen Körper als Fläche erscheinen.

Winni Schaak (*1957) lebt und arbeitet Lübeck.