WICHTENDAHL GALERIE

 

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art KARLSRUHE 2010

4.- 7. März 2010

Stand Halle 3 I Stand K15

One-Artist-Show
SILVIA SCHREIBER I Papierskulptur I sculptures of paper

NICOLE AHLAND I Fotoarbeiten I photo
ALEXANDRA DEUTSCH
I Papierobjekt I objects of paper
HEIDI MEYER I Malerei I paintings
WINNI SCHAAK I Skulptur I sculptures
ANNETTE SCHRÖTER I Papierschnitt I cut out

  Wichtendahl Galerie präsentiert auf der art Karlsruhe 2010 in Halle3, Stand 15:

SILVIA SCHREIBERs Thema ist die wechselseitige Beziehung zwischen Figur und Raum: Überlebensgroße Figuren stehen oder schweben im Raum. Es sind Torsi aus Japanpapier. Sie erscheinen als fragile Hüllen, sind monochrom und unterliegen einer bewussten Reduktion. Wesentliche Merkmale genügen der Künstlerin, um die Skulptur als menschliche Gestalt erkennbar zu machen. In Silvia Schreibers Werk stehen den Rauminstallationen aus menschlichen Ganzfiguren ihre sensiblen Portraitbüsten gegenüber: zwei Extreme von Individuation und Identifikation, Besonderheit und Allgemeingültigkeit: Silvia Schreiber verleiht ihren Bildnissen die bestimmenden Züge der Individuen; es entsteht eine Abbildung der „Persönlichkeit“, hauchdünn und federleicht.

Silvia Schreiber (* 1956) lebt und arbeitet in München.

NICOLE AHLAND fotografiert Räume: Diese erscheinen häufig verschleiert, sind mal ins Dunkel gerückt oder vom Licht hell überstrahlt. In ihrem blassen Kolorit wirken die Fotografien zart und durchscheinend. Sie vermitteln eine Atmosphäre, die den Betrachter anrührt, anzieht und verzaubert. Mit den klassischen Mitteln der Fotografie, Transparenzen, Überlagerungen und Unschärfen, schafft Nicole Ahland Bilder voll sinnlicher Energie und großer Stille.

Nicole Ahland (* 1970) lebt und arbeitet in Mainz und Wiesbaden.

Formen und Farbigkeit der Objekte von ALEXANDRA DEUTSCH entstammen einer organischen Welt, erinnern an Pflanzen, Meerestiere, Fossilien. Und doch sind sie abstrakt, sprechen eine eigene Formensprache. Ihre Oberflächen sind durch Lamellen oder Faltungen strukturiert. Tentakel und Linien dehnen sich in den Raum aus. Der Kontrast von geschlossenen und offenen Formen, Volumen und Leere, Hell und Dunkel ist charakteristisch für die Arbeiten von Alexandra Deutsch.

Alexandra Deutsch (*1968) lebt und arbeitet in Wiesbaden.

HEIDI MEYERs Malerei lebt von ihrem dynamischen Duktus sowie der spektakulären Leuchtkraft ihrer Farben. Breite, schwungvolle Pinselstriche, feine Linien und Farbverläufe setzten sich häufig über mehrere Bildteile wie auch auf den Seitenflächen ihrer Arbeiten fort. Farbbänder, Spiralen und Wellenformen entfalten in Heidi Meyers Malerei eine starke Kraft und Dynamik, scheinen sich aber zugleich mit großer Leichtigkeit im Bildraum zu bewegen. Alles erscheint in Bewegung, sehr lebendig. Heidi Meyer arbeitet auf Papier, das fest wie eine Membran über Rahmen gespannt ist. Ihre “geschriebene Malerei” erscheint als eine farbige Weiterentwicklung der japanischen Kalligraphie.

Heidi Meyer (* 1943) lebt in Hamburg und Buxtehude.

Gerade Kanten, spannungsvolle Bögen, gewölbte und ebene Flächen kennzeichnen WINNI SCHAAKs minimalistische Körper. Die ursprünglich klaren kubischen Formen erhalten durch die Biegungen, Drehungen und Durchbrechungen eine enorme Komplexität. Jede Fassung überrascht den Betrachter mit unerwarteten Ansichten. Horizontale und vertikale Geraden tauchen nicht auf, statt dessen sind die Linien und Flächen aus dem rechten Winkel gekippt. Winni Schaak spielt mit der Perspektive, lässt seine räumlichen Körper als Fläche erscheinen.

Winni Schaak (*1957) lebt und arbeitet Lübeck.

ANNETTE SCHRÖTER ist bekannt für ihre farbintensive Malerei, wie auch für ihre paper cuts: Großformatige Papierschnitte sowie Bildkästen mit fragilen Gespinsten aus Papier. Sie zeigen Motive aus der Pflanzenwelt, verlassene Architekturen, Denkmäler oder Frauenbildnisse. Die radikale Reduzierung auf Lineaturen sowie nur eine Papierfarbe führt zu einer sehr klaren Bildsprache, die ihre Vielschichtigkeit erst bei sorgfältiger Betrachtung offenbart. Annette Schröter thematisiert die Ambivalenz der Bilder, ihre trügerische Schönheit. Erinnerungsbilder der Kindheit oder scheinbar romantische Idyllen bergen Spuren von Vandalismus oder Graffiti.

Annette Schröter (* 1956) lebt und arbeitet in Leipzig. Sie ist Professorin für Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

 

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